FAQ

Fragen und Antworten zu PIXLUM

Wir haben im folgenden einige Fragen zusammengestellt, die uns immer wieder von Kunden zur Technik und zu den Produkten von PIXLUM gestellt werden. Wir listen alle Fragen hintereinander auf. Durch Klicken auf die Fragen gelangen Sie zu den ausführlichen Antworten. Wir sind bemüht, diese Liste ständig zu erweitern und für eine bessere Übersicht thematisch zu sortieren.

Übersicht der Fragen:

Welchen Transformator wähle ich für meine Installation?

Wodurch unterscheiden sich die beiden PixBOARD Stromleiterplatten Foam und Plaster?

Welche unterschiedlichen LEDs gibt es bei PIXLUM?

Wie viele PixBOARD Stromleiterplatten darf man miteinander verbinden?

PIXLUM Sternenhimmel in Feuchträumen - geht das?

Wodurch unterscheiden sich PixSCREW- und PixANCHOR-Schrauben?

Wie viele LEDs verwendet man in einen Quadratmeter Sternenhimmel?

Welchen Transformator wähle ich für meine Installation?

Für die meisten PIXLUM-Installationen reicht der 70 Watt Transformator vollkommen aus. Mit ihm können bis zu 400 PixLEDs mit Strom versorgt werden. Das würde bei durchschnittlich 30 PixLEDs pro m² für Sternenhimmel mit einer Größe von ca. 13 m² ausreichen. Allerdings sollte man sich bei der Installation immer etwas Leistung in Reserve halten. Rechnen Sie grundsätzlich mit einem Sicherheitsabschlag von 30 – 50%. Damit wird die Leistung eines Transformators nur zur Hälfte oder zu maximal 70% ausgenutzt. Das ist sinnvoll, weil man bei der Planung des Lichtsystems nie genau weiß, ob man nicht doch mehrere oder auch noch andere, als die ursprünglich vorgesehenen Lichtelemente installieren möchte. Dabei sollte man besonders beachten, ob nicht zusätzlich zu den PixLEDs auch noch PixLUM LED-Leuchten installiert werden sollen. Diese sind in der Regel mit handelsüblichen LED-Lampen bestückt, die mehrere Watt Leistung benötigen. Durch die Verwendung mehrerer PixLUM Leuchten stößt man schneller an die Leistungsgrenzen eines Transformators als bei der ausschließlichen Verwendung von PixLEDs.

Reicht der 70 Watt Transformator nicht aus, greift man entweder zum 150 Watt Transformator oder installiert mit einem zweiten 70 Watt Transformator einen zweiten Stromkreis. Dies kann vor allem dann Sinn machen, wenn man Bereiche der Installation unterschiedlich schalten möchte.

Wodurch unterscheiden sich die beiden PixBOARD Stromleiterplatten foam und plaster?

Beide Plattentypen sind wie ein Sandwich aufgebaut. Die Foam Platte besteht aus 5, die Plaster Platte aus 6 übereinanderliegenden Schichten. Bei der Foam Platte bestehen die beiden Außenschichten und die mittlere Schicht der Platte aus isolierendem Polystyrolschaum. Zwischen den Außenschichten und der mittleren Schicht liegen zwei Aluminiumfolien, die den Strom leiten, wenn sie mit einem Transformator verbunden werden. Man kann sie sich als gleichbleibenden Plus- und Minusleiter vorstellen, wenn Sie über einen Gleichstromtreiber oder einen Battery Block betrieben werden. Nutzt man einen Wechselstrom-Transformator ändert sich die Polarität natürlich. In diesem Fall kann die Foam Stromleiterplatte sogar von beiden Seiten mit Leuchtmitteln versehen werden.

Die PixBoard Foam Platte wird standardmäßig für den Einsatz im dekorativen Bereich verwendet. Sie kann außerdem überall dort als Basis für den Sternenhimmel eingesetzt werden, wo es nicht auf erhöhten Brandschutz ankommt. Dies ist hauptsächlich im privaten Bereich der Fall. Außerdem ist sie durch ihre wasserabweisende Polystyrolschaumoberfläche für den Einbau in Feuchträumen geeignet.

Die Plaster Platte hat aus brandschutztechnischen Gründen auf der Sichtseite eine Auflage aus 5 mm starkem Gipskarton. Die Schicht aus Polystyrolschaum ist deswegen an dieser Stelle etwas dünner, nämlich nur 2 mm dick. Diese Plaster Platte wird nur von dieser Seite mit Lichtelementen bestückt. Die Ausrüstung mit der Gipskartonbeschichtung bietet neben den erhöhten Vorteilen im Brandschutz auch die Möglichkeit, diese Lichtplatte an einer Wand oder hinter einer dekorativen Wandbespannung einzusetzen, weil die Oberfläche härter ist. Bei dieser Platte werden die Leuchtmittel mit Hilfe der PixTOOL Werkzeuge in die Seite mit der Gipskartonauflage gesteckt.

Die PixBOARD Plaster Platte erreicht mit ihrer Gipskartonauflage eine sehr gute Einstufung bei der Klassifizierung von Baustoffen nach DIN EN 13501-1 hinsichtlich ihres Brandverhaltens. Durch entsprechende Tests erhielt sie die europäische Klasse B s1 d0. Das bedeutet:

  • schwer entflammbar
  • keine/kaum Rauchentwicklung
  • kein Abtropfen/Abfallen von brennenden Teilen

Durch diese Eigenschaften ist sie für den Einbau in öffentlichen Gebäuden geeignet. (Bitte beachten Sie gesonderte örtliche Bestimmungen für Fluchtwege!)

Beide Plattentypen sind 2,2 cm dick und haben in der Standardgröße die Maße 1,20 m x 2,50 m. Wir bieten aber auch kleinere Platten der Größe 1,20 m x 0,80 m an.

Welche unterschiedlichen LEDs gibt es bei PIXLUM?

PIXLUM bietet Ihnen sowohl kaltweiße als auch warmweiße LEDs an. Beide Lichttypen gibt es in jeweils 3 verschiedenen Leuchtstärken (schwach, mittel und hell leuchtend). Dadurch soll ein realistischerer Eindruck des Sternenhimmels vermittelt werden. Kalt- und warmweiß leuchtende LEDs können auch kombiniert werden. Die Sterne an einem unbewölkten Himmel leuchten eher bläulich-weiß, was einem kaltweißen Licht entspricht. Bei einem bewölkten Himmel wird das Licht gefiltert und dadurch eher gelblich-weiß. Es ist Geschmackssache und auch eine Frage des Ambientes, für welches Licht man sich entscheidet.

Darüber hinaus gibt es noch  LEDs in 6 verschiedene Farben: rot, gold, gelb, grün, blau und pink. Dieses LEDs gibt es nur in einer Lichtstärke. Sie werden hauptsächlich für Dekorationen und Werbung verwendet.

Wie viele PixBOARD Stromleiterplatten darf man miteinander verbinden?

Man darf in einer aufeinanderfolgenden Kette ab dem Anschluss an den Transformator nicht mehr als 7 Platten miteinander verbinden. Dabei ist die Größe der Platten egal, wobei einzelnen Plattenstücke nicht schmaler als 10 cm sein dürfen. Die Gesamtlänge wird durch die Addition der Länge der einzelnen Verbinderkabel (PixPOWER und PixBRIDGE) bestimmt. Diese darf maximal 2,70 m betragen. Dies ergibt sich aus der Länge des PixPOWER Kabels von 1,50 m plus 6 x 0,2 m Länge des PixBRIDGE Kabels. Der Grund dafür ist folgender: Die Alufolie der Platten bietet so gut wie keinen elektrischen Widerstand, die Kabel aber schon, da deren Durchmesser mit 2,5 mm² gering ist. Tritt nun in der vom Transformator entferntesten Platte ein Kurzschluss auf, kann der Transformator diesen nur erkennen und sich automatisch abschalten, wenn die maximale Gesamtlänge und damit der maximale zulässige elektrische Widerstand nicht überschritten wird.

Grundsätzlich können aber sehr viel mehr PixBOARDs miteinander verbunden werden, indem man eine Baumstruktur statt einer Kette aufbaut. Z.B. verfügt der 150 Watt Transformator über drei 12 Volt Ausgänge. Mit jedem kann man eine Platte verbinden. Würde man dann wie oben beschrieben auch 3 Ketten von Platten miteinander verbinden, käme man schon auf 3 x 7 = 21 Platten. Jedoch ist es auch erlaubt, von der ersten Platte aus 2, 3 oder mehr Platten zu verbinden. Hier stellt sich dann eher die Frage, ob die Leistung des Transformators überhaupt ausreicht, so viele Platten mit Strom zu versorgen.

PIXLUM Sternenhimmel in Feuchträumen - geht das?

Ja, Sie können PIXLUM Sternenhimmel in Feuchträumen wie Badezimmern, Saunen, Hallenbädern, etc. installieren. Dafür bietet sich die PixBOARD Foam-Platte an, da sie eine wasserabweisende Oberfläche hat. PixBOARD Plaster-Platten können auch verwendet werden, müssen jedoch mit einer wasserabweisenden Spezialfarbe vorgestrichen werden, damit der sichtseitige Gipskarton keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Wodurch unterscheiden sich PixSCREW- und PixANCHOR-Schrauben?

Die PixANCHOR Schrauben und Schlagdübel dienen dazu, die PixBOARD-Lichtplatten auf harten Untergründen wie Beton oder Mauerwerk zu befestigen. Sie können aber auch für die Befestigung auf Gipskartonplatten verwendet werden, wenn sie in ausreichender Anzahl geschraubt werden. Eine PixANCHOR Schraube darf nie ohne den isolierenden Dübel verwendet werden, da sie sonst einen Kurzschluss durch das Berühren beider Leiterfolien in den PixBOARD-Lichtplatten verursachen würde. Um die Schlagdübel ordentlich einzuführen, wird mit einer Bohrmaschine ein entsprechend großes Loch durch die Lichtplatten vorgebohrt.

Die PixSCREW Schrauben werden für die Montage der PixBOARD-Lichtplatten auf Unterkonstruktionen aus Aluminiumschienen oder Holzlatten verwendet. Sie sind durch eine spezielle Beschichtung isoliert und können deshalb auch ohne Dübel verwendet werden. Sie werden direkt durch die PixBOARD-Lichtplatten in die Unterkonstruktion geschraubt.

Alternativ können die PixBOARD Lichtplatten auch geklebt werden. Dazu dürfen nur lösemittelfreien Kleber verwendet werden, die den Polystyrolschaum der Lichtplatten nicht angreifen. Trotzdem empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen einige Schrauben zusätzlich zu setzen, um die Lichtplatten fest mit dem Untergrund zu verbinden. Dies gilt besonders für die schweren PixBOARD Plaster Platten.

Wie viele LEDs verwendet man für einen Quadratmeter Sternenhimmel?

Wir empfehlen 30 PixLEDs pro Quadratmeter. Bei kleineren Sternenhimmeln bis 10 m² kann man auch einige PixLEDs mehr stecken. Bei größeren Sternenhimmeln wird man weniger verwenden, da der Sternenhimmel sonst zu überladen aussehen könnte. Allerdings ist das Geschmackssache und auch vom Ambiente abhängig, in dem der Sternenhimmel installiert wird.